psychologische Beratung und Kinesiologie, Peter Fischer, lic.phil.I, Biel

psychologische Beratung und Kinesiologie Biel » Angst

Ihr Wegbegleiter, wenn Angst zum Problem wird

Angst ist ein grundlegendes und normales Gefühl wie zum Beispiel Wut, Traurigkeit und Freude. Angst ist ein Signal, das in Situationen auftritt, die wir als bedrohlich, ungewiss und unkontrollierbar empfinden. In dem Sinne ist die Angst etwas Nützliches, sie warnt uns und lässt uns besser und schneller Gefahren erkennen. Bei Menschen, die unter einer Angststörung leiden, ist diese nützliche Seite kaum mehr vorhanden. Die Angst tritt häufig in Situationen auf, wo keine wirkliche Gefahr droht. Sie wird sehr unangenehm erlebt und ist oft mit starken Körperreaktionen verknüpft – schneller Atem, Schwitzen, Kribbeln, Schwindel, Herzrasen. Der Betroffene leidet darunter, der Alltag wird schwierig - er hat Angst vor der Angst, die er zu vermeiden sucht. Er geht vielem aus dem Weg, von welchem er befürchtet, dass es eine Angstreaktion auslösen könnte. Es gilt unbedingt zu verhindern, dass er resigniert und nur noch in seinem sicheren Zuhause bleibt.

Mit Menschen, die von einer Angststörung betroffen sind, untersuche ich, was für konkrete praktische Mittel sich anbieten, um ersten Angstgefühlen so zu begegnen, dass sich daraus keine Kaskade der Angst entwickelt. Wir stellen gemeinsam eine Art „Werkzeug- kasten“ zusammen, der für sämtliche Stadien des Angst-Teufelskreises hilfreiche Reaktionsmöglichkeiten enthält. Sie sollen helfen, dass die Angst erträglich bleibt und zu keinem Vermeidungsverhalten führt. Progressive Muskelentspannung und kinesiologische Behandlung beruhigen und entspannen das sensible vegetative Nervensystem des Betroffenen. Angststörungen haben häufig einen Bezug zu schwierigen Erfahrungen in der Vergangenheit. Wenn der Betroffene wünscht, sich auch diesem Aspekt zuzuwenden, begleite ich ihn auf der Suche nach biografischen Wurzeln der Angststörung. Achtsames Eingehen auf das Schwierige, kinesiologische Techniken der Entstressung und Neubewertung des als schwierig Erlebten lösen diese verhängnisvolle Verstrickung mit der Vergangenheit.